Jörg Echtermann ist Gründer und Inhaber der Stuttgarter Fitnesskette puls fit & wellnessclub. Bundesweit bekannt wurde der Unternehmer durch die öffentliche Trennung von seiner Frau Anahita Rehbein, der früheren Miss Germany. Der Streit läuft seit 2024.
Beruflich lief es für ihn zuletzt gut. Sein Club in Vaihingen wurde Ende 2025 als Studio des Jahres ausgezeichnet, im Mai 2026 öffnete sein fünftes Studio. Privat dagegen zieht sich ein Sorgerechtsstreit um den gemeinsamen Sohn hin.
Inhaltsverzeichnis
Wer ist Jörg Echtermann?
Echtermann, Jahrgang 1968, baut seit rund drei Jahrzehnten Fitnessstudios in Stuttgart auf. Sein erstes eröffnete er 1996 in Wangen. Hinter der Marke steht die Europe 2000 Fitnesscenter GmbH.
Die Standorte im Überblick:
- 1996: Wangen, das erste Studio
- 2000: Stuttgart-Stadtmitte
- 2006: Degerloch, 2020 wieder geschlossen
- 2013: Killesberg
- Juli 2020: Vaihingen, eröffnet mitten in der Pandemie
- Mai 2026: STEP im Stuttgarter Engineering Park
Nach der Eröffnung im STEP-Areal betreibt der Unternehmer aktuell fünf Studios in Stuttgart. Zur Einordnung: Es gibt einen zweiten, gleichnamigen Jörg Echtermann, einen früheren Radrennfahrer aus dem Jahrgang 1958. Mit der Fitnesskette hat er nichts zu tun.
Steckbrief
- Name: Jörg Echtermann
- Geboren: 1968
- Funktion: Gründer und Inhaber der puls fit & wellnessclub
- Standorte: fünf Fitnessstudios in Stuttgart
- Privat: 2020 Heirat mit Anahita Rehbein, ein Sohn (geb. 2021), Trennung 2024
Auszeichnung als Studio des Jahres 2025
Ende 2025 kürten der DSSV und das Fachmagazin fitness MANAGEMENT den puls-Club in Vaihingen zum Studio des Jahres 2025. Der Premiumclub ist rund 3.000 Quadratmeter groß und legt den Schwerpunkt auf Wellness.
Echtermann legt nach eigenen Worten Wert auf ein stimmiges Gesamtkonzept, vom Empfang bis zur Trainingsfläche. Zu den Firmenkunden der Kette gehören Unternehmen aus der Region wie Porsche und Mercedes-Benz.
Ehe und Trennung von Anahita Rehbein
Echtermann und Anahita Rehbein, Miss Germany 2018, heirateten am 29. August 2020. Sie trägt seitdem den Nachnamen Echtermann. Im Juni 2021 kam ihr Sohn Max zur Welt. Zwischen beiden liegen 26 Jahre Altersunterschied.
Rehbein verdient ihr Geld als Influencerin mit rund 200.000 Followern und teilt dafür viel aus ihrem Alltag. Echtermann hatte sein Unternehmen über zwei Jahrzehnte geführt, ohne dass sein Name in der Öffentlichkeit eine Rolle spielte.
Im Sommer 2024 trennte sich das Paar. Öffentlich bestätigt wurde die Trennung im August 2024. Damals klang es noch versöhnlich, beide sprachen von einer Trennung im Guten.
Vorwürfe in der BILD und der Gang vors Familiengericht
Doch im März 2025 erhob Echtermann in der BILD schwere Vorwürfe gegen seine Ex-Frau. Nach seiner Darstellung habe sie ihn mit einem deutlich jüngeren Kunden seines Studios betrogen, der inzwischen ihr Partner sei. Für das Ende der Ehe machte er außerdem die Influencerin Olivia von Platen verantwortlich, eine enge Freundin von Rehbein. Auch das People-Magazin Bunte berichtete über den Fall, unter dem Titel „Mobbing in der High Society“.
Im April 2025 folgte eine erste Einigung. Vor dem Stuttgarter Familiengericht verständigten sich beide ohne Urteil auf ein Sorgerecht zu gleichen Teilen. „Ein Urteil musste nicht gesprochen werden, weil wir uns gütlich geeinigt haben“, sagte Echtermann den Stuttgarter Nachrichten.
In seinem Studio in Vaihingen hängt weiter ein großes Foto seiner Ex-Frau beim Training. Damit wolle er zeigen, dass er keine Hassgefühle gegen die Mutter seines Sohnes hege.
Streit um den gemeinsamen Sohn
Im Oktober 2025 flammte der Streit wieder auf. Rehbein machte mit Max und ihrem neuen Partner Urlaub auf den Malediven und teilte dazu zahlreiche Fotos und Videos. Echtermann sprach in der BILD von einer Vermarktung des Kindes und kündigte rechtliche Schritte an.
Im Dezember 2025 verschärfte sich die Lage. Echtermann wollte juristisch erreichen, dass Max gar nicht mehr in sozialen Netzwerken auftaucht, auch nicht mit verpixeltem Gesicht. Er äußerte den Verdacht, seine Ex-Frau wolle das alleinige Sorgerecht, um den Jungen ungestört für ihre Inhalte einzusetzen.
Rehbein wies das über ihre Anwältin zurück. Es gebe weder einen Antrag auf alleiniges Sorgerecht noch die Absicht, das Kind geschäftlich zu nutzen.
Im Kern geht es um die Sichtbarkeit von Max im Internet. Die Mutter verdient ihr Geld mit Reichweite, der Vater will den Jungen aus dem Netz heraushalten. Eine einfache rechtliche Antwort gibt es darauf nicht.
So ist die Lage aktuell
Beruflich steht Echtermann mit fünf Studios und der Auszeichnung als Studio des Jahres gut da. Sein jüngster Standort im STEP-Areal hat im Mai 2026 den Betrieb aufgenommen.
Der genaue Stand der Scheidung ist öffentlich nicht bestätigt. Der Streit um den Umgang mit Max war zuletzt im Dezember 2025 erneut eskaliert. Eine endgültige Einigung steht bislang aus.

