Isabella Vitkovic: Nur einmal äußerte sie sich über Falco

Nur ein einziges Mal hat sich Isabella Vitkovic öffentlich zu ihrer Zeit mit Falco geäußert, in einem Buchkapitel aus dem Jahr 2008. Die gebürtige Grazerin war in den späten 1980er Jahren kurz mit dem Sänger verheiratet und ist die Mutter seiner Tochter Katharina. Seit jenem Kapitel hat sie kein weiteres Interview gegeben.



Isabella Vitkovic im Überblick

AngabeInformation
NameIsabella Vitkovic
Bekannt alsEhemalige Ehefrau von Falco (Hans Hölzel)
HerkunftGraz, Österreich
TochterKatharina Vitkovic, geboren im März 1986 in Wien
Hochzeit mit Falco1988 in Las Vegas, im Geheimen
ScheidungKurz nach der Hochzeit, genaues Datum nicht dokumentiert
Letzte öffentliche ÄußerungSelbst verfasstes Buchkapitel, 2008
Aktueller WohnortNicht öffentlich bekannt

Graz, 1985: Wie alles begann

1985 lernte sie Falco beim Opus & Friends Konzert in Graz-Liebenau kennen. Der Sänger stand zu dieser Zeit durch „Rock Me Amadeus“ bereits im internationalen Rampenlicht. Nach Wien wollte sie mit ihm nicht ziehen, weshalb die junge Familie längere Zeit in einem Hotel in Loipersdorf lebte.

Eine Familie im Schatten des Ruhms

Im März 1986 kam Tochter Katharina Bianca in Wien zur Welt. Ein Jahr darauf kaufte Falco für die Familie eine Jugendstilvilla im niederösterreichischen Gars am Kamp. 1988 traten Mutter und Tochter sogar gemeinsam mit ihm in seinem eigenen Musikvideo zu „Wiener Blut“ auf, gelistet als „Falco’s Wife“ und „Falco’s Daughter“.

Im selben Jahr gaben sich Falco und Isabella Vitkovic in Las Vegas das Jawort, ohne dass die Öffentlichkeit oder auch nur seine eigene Mutter rechtzeitig davon erfuhr. Über die Ehe soll Falco später gesagt haben:

„Ich habe sie nur wegen des Kindes geheiratet.“

Laut einem Bericht des Portals meinbezirk.at war er als Ehemann nicht treu, als Vater wird er im selben Bericht als liebevoll beschrieben. Wie lange die Ehe hielt, ist in keiner Quelle mit einem genauen Datum belegt. Die Scheidung folgte demselben Bericht zufolge bald darauf.

1993: Der Vaterschaftstest, der alles veränderte

1993 ergab ein Vaterschaftstest, dass Falco nicht der leibliche Vater von Katharina war. Sie war zu diesem Zeitpunkt sieben Jahre alt und hatte fast ihr gesamtes bisheriges Leben mit ihm verbracht. Die Nachricht traf Falco schwer, er änderte daraufhin sein Testament zu ihren Ungunsten.

Am Kontakt zwischen den beiden änderte das Ergebnis wenig. Falco rief seine Tochter laut ihrer eigenen Erinnerung weiterhin zweimal pro Woche an und versicherte ihr, immer ihr Vater zu bleiben. Das blieb so bis zu seinem Tod am 6. Februar 1998 in der Dominikanischen Republik. Katharina war zu diesem Zeitpunkt elf Jahre alt und hatte ihn zuletzt im Mai des Vorjahres persönlich gesehen.

Warum aus Katharina Hölzel eine Vitkovic wurde

Noch zu Lebzeiten ihres Vaters, im Jahr 1997, legte Katharina den Namen Hölzel ab und nahm den Mädchennamen ihrer Mutter an. „Sein Name war mein Fluch gewesen“, sagte sie später über diese Entscheidung. Seither trägt sie den Namen Katharina Vitkovic, ein gutes Jahr bevor Falco starb.

Das einzige Kapitel, das Isabella Vitkovic je selbst schrieb

2008 veröffentlichte Katharina gemeinsam mit der Journalistin Martina Bauer das Buch „Falco war mein Vater“ im Carl Ueberreuter Verlag. Ein Kapitel darin stammt nicht von ihr, sondern von ihrer Mutter. Es ist bis heute der einzige bekannte Text, in dem sich Isabella Vitkovic öffentlich zu ihrer Zeit mit Falco äußert.

Danach zog sie sich wieder zurück. Seit der Veröffentlichung des Buches ist von ihr weder ein weiteres Interview noch ein bestätigtes Foto oder ein öffentlicher Auftritt dokumentiert.

Was über sie im Internet kursiert, aber nicht stimmt

Wer heute nach ihr sucht, findet auf mehreren deutschsprachigen Webseiten sehr genaue Angaben zu Dingen, die eigentlich niemand kennt. Diese Angaben widersprechen sich von Seite zu Seite und stützen sich auf keine erkennbare Quelle:

  • Ein exaktes Geburtsdatum, das weder in einem Interview noch in einer Biografie je genannt wurde
  • Ein geschätztes Vermögen, das sich bei einer Privatperson ohne öffentliche Karriere kaum überprüfen lässt
  • Angaben zu Körpergröße und Aussehen, für die keine bekannte Fotoquelle existiert
  • Ein angeblich aktueller Wohnort, der sich von Seite zu Seite unterscheidet

Die belegbaren Fakten zu ihr stammen aus genau zwei Quellen: aus Falcos eigener Biografie und aus dem Buch ihrer Tochter.

Mutter und Tochter gehen bis heute unterschiedlich mit der Geschichte um

Ihre Tochter Katharina gibt bis heute vereinzelt Interviews, zuletzt zu dem Zeitpunkt, an dem Falco 60 Jahre alt geworden wäre. Sie selbst hat seit ihrem Buchkapitel aus dem Jahr 2008 kein einziges weiteres Interview gegeben.


Quellen:

Marco Koehler
Marco Koehlerhttps://newzire.de/
Ich bin Marco Koehler, Journalist aus Berlin und Gründer von Newzire. Mein Handwerk habe ich in den Redaktionen mehrerer lokaler und regionaler Verlage gelernt, wo ich rund acht Jahre lang in nahezu jedem Ressort gearbeitet habe, von Kommunalpolitik und Gerichtsberichten über Wirtschaft und Sport bis zu Reportagen über bekannte Persönlichkeiten. Bei Newzire setze ich diese Bandbreite fort: Politik und Wirtschaft, Sport und Tagesaktuelles aus Deutschland und der Welt, dazu Society und Boulevard, Lifestyle, Kultur und die gesellschaftlichen Debatten, die das Land gerade beschäftigen. Die Seite ist am 14. Mai 2026 online gegangen. Ich verantworte sie als Chefredakteur und Hauptautor, unterstützt von einem festen Team aus Redakteurinnen, Redakteuren und Rechercheuren, die Quellen prüfen und Fakten gegenlesen, bevor ein Beitrag erscheint. Mein Grundsatz beim Schreiben ist über die Jahre der gleiche geblieben: erst die Quelle, dann die Geschichte.

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