Monika Vogts: Die Ex-Frau von Berti Vogts im Porträt

An einem Samstagmorgen im Herbst 2003 landete Berti Vogts in München und suchte noch am selben Tag einen Anwalt auf. In Glasgow saß seine Frau Monika Vogts zur gleichen Zeit in dem Haus, das sie im Jahr zuvor für die Familie eingerichtet hatte, und kam nach eigenen Angaben nicht mehr an ihr Geld. Die beiden sind seither getrennt, eine offizielle Scheidung ist öffentlich nicht dokumentiert.



Auf Einen Blick

AngabeInformation
NameMonika Vogts
GeburtsnameMonika Müller
Bekannt alsEhefrau von Berti Vogts
Frühere TätigkeitStewardess bei der Lufthansa
EhemannBerti Vogts, Fußball-Weltmeister 1974 und späterer Bundestrainer
SohnJustin Vogts
Wohnorte während der EheKorschenbroich (NRW), später Glasgow

Wer ist Monika Vogts?

Kennengelernt haben sich die beiden an Bord eines Lufthansa-Fluges, auf dem sie arbeitete. Geheiratet haben sie am 10. Juni 1979, wenige Jahre nachdem Berti Vogts mit der Nationalmannschaft den WM-Titel gewonnen hatte.

Das früheste bekannte Foto des Paares stammt aus dem Dezember 1975, festgehalten von der Bildagentur picture-alliance, gut dreieinhalb Jahre vor der Hochzeit. Aufnahmen aus den Jahren 1995 bis 1999, dokumentiert von Getty Images, zeigen sie unter anderem bei einer ARD-Gala in Köln und im Teneriffa-Urlaub.

In all den Jahren, in denen Fotografen sie festhielten, gab sie kein eigenes Interview. Erst der Streit um gesperrte Konten im Herbst 2003 brachte sie selbst zu Wort, in einem einzigen Gespräch mit einer schottischen Zeitung.

Die wichtigsten Stationen im Überblick

  • 1975: erstes bekanntes Foto des Paares
  • 1979: Hochzeit von Monika und Berti Vogts
  • 2002: Umzug nach Glasgow, als Berti Vogts schottischer Nationaltrainer wird
  • Herbst 2003: öffentliche Trennung des Paares
  • Herbst 2003: einziger öffentlicher Auftritt Monikas im Streit um gesperrte Konten

Der Umzug nach Glasgow

Als Berti Vogts 2002 Nationaltrainer von Schottland wurde, zog die Familie nach Glasgow um. Sie richtete dort eine Villa ein, deren Wert die Bild-Zeitung auf umgerechnet rund 600.000 Euro bezifferte. Die schottische Zeitung Daily Record kam unabhängig davon auf rund 400.000 Pfund, einen ähnlichen Betrag in anderer Währung.

Die Trennung nach 24 Jahren Ehe

Im Herbst 2003 bestätigte Berti Vogts der Bild-Zeitung, dass er sich von seiner Frau getrennt habe. Die Ehe sei nach 24 Jahren einvernehmlich und vorerst beendet worden, sagte er. Um den gemeinsamen Sohn Justin, der damals 15 Jahre alt war, wollten sich beide weiterhin gemeinsam kümmern.

Auch die Badische Zeitung berichtete über die Trennung und bezeichnete Monika zu diesem Zeitpunkt bereits als die von Berti Vogts getrennt lebende Ehefrau. Nähere Details zur Trennung selbst wurden von beiden Seiten zunächst nicht öffentlich gemacht.

Der einzige Moment, in dem Monika Vogts selbst sprach

Kurz nach der Trennung wandte sich Monika Vogts an die schottische Zeitung Daily Record. Sie komme nicht mehr an ihr Geld, sagte sie dem Blatt, ihr Mann habe ihre Konten gesperrt. Sie wolle zurück nach Deutschland, um bei ihrer Familie zu sein.

Berti Vogts wies die Darstellung gegenüber Bild zurück und nannte sie unwahr. Der Streit erreichte die Öffentlichkeit in den Tagen, in denen sich Schottland auf das Playoff-Spiel der Euro 2004 gegen die Niederlande vorbereitete. Zu den finanziellen Vorwürfen selbst äußerte sie sich danach nicht mehr öffentlich.

Was seit der Trennung über sie bekannt ist

Berti Vogts tritt bis heute öffentlich auf. Er schreibt eine Kolumne für das Nachrichtenportal t-online und gab der Abendzeitung München noch 2024 ein ausführliches Interview zum 50. Jahrestag des WM-Titels von 1974. Von seiner früheren Frau ist seit dem Streit um die gesperrten Konten kein weiteres öffentliches Wort überliefert.

Weder ein Interview noch eine weitere Stellungnahme von ihr sind seither in deutschen oder britischen Medien aufgetaucht. Sohn Justin blieb nach der Trennung zunächst bei seiner Mutter in Schottland.

Marco Koehler
Marco Koehlerhttps://newzire.de/
Ich bin Marco Koehler, Journalist aus Berlin und Gründer von Newzire. Mein Handwerk habe ich in den Redaktionen mehrerer lokaler und regionaler Verlage gelernt, wo ich rund acht Jahre lang in nahezu jedem Ressort gearbeitet habe, von Kommunalpolitik und Gerichtsberichten über Wirtschaft und Sport bis zu Reportagen über bekannte Persönlichkeiten. Bei Newzire setze ich diese Bandbreite fort: Politik und Wirtschaft, Sport und Tagesaktuelles aus Deutschland und der Welt, dazu Society und Boulevard, Lifestyle, Kultur und die gesellschaftlichen Debatten, die das Land gerade beschäftigen. Die Seite ist am 14. Mai 2026 online gegangen. Ich verantworte sie als Chefredakteur und Hauptautor, unterstützt von einem festen Team aus Redakteurinnen, Redakteuren und Rechercheuren, die Quellen prüfen und Fakten gegenlesen, bevor ein Beitrag erscheint. Mein Grundsatz beim Schreiben ist über die Jahre der gleiche geblieben: erst die Quelle, dann die Geschichte.

Weitere Artikel

Kommentare

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Meistgelesen