Moritz Postel-Riewoldt: Sohn von Sabine Postel, Regisseur

Der Regisseur und Filmwissenschaftler Moritz Postel-Riewoldt ist der Sohn der Schauspielerin Sabine Postel und des Journalisten Otto Riewoldt. An der University of Southampton schrieb er eine Doktorarbeit darüber, wie Kino und Fernsehen Albert Speer, Erwin Rommel und Reinhard Heydrich darstellen.



Daten zu Moritz Riewoldt

AngabeDetails
Name laut DissertationMoritz Jonathan Kurt Otto Julius Riewoldt
Geburtsjahr1992
MutterSabine Postel, geboren 1954
VaterDr. Otto Riewoldt, geboren 1950
Fachgebiet der DoktorarbeitFilm, University of Southampton

Warum er in den Quellen als Moritz Riewoldt geführt wird

Postel-Riewoldt ist der bürgerliche Name seiner Mutter, das vermerkt Wikipedia DE. Der Sohn steht dort als Moritz Riewoldt, ein Fan-Wiki zur Reihe „Tatort“ übernimmt für ihn den Doppelnamen.

Zur Schreibweise: In der Dissertation, bei Crew United, IMDb und IMVDb heißt er durchgehend Moritz Riewoldt, und unter diesem Namen sind seine Arbeiten verzeichnet.

Sabine Postel und Otto Riewoldt als Eltern

Sabine Postel spielte von 1997 bis 2019 die Bremer Tatort-Kommissarin Inga Lürsen. In der ARD-Serie „Die Kanzlei“ spielt sie die Anwältin Isabel von Brede.

Otto Riewoldt war promovierter Literaturwissenschaftler und schrieb als Journalist über Architektur und Design. Als Herausgeber verantwortete er den zweisprachigen Bildband „Brandscaping“ (Birkhäuser, 2002), den die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet. Auch „Retail Design“ (teNeues, 2000) und „New Hotel Design“ erschienen unter seinem Namen.

Kennengelernt hatten sich die beiden 1990 an einem Flughafen, 1991 heirateten sie. Postel habe in der „Bunte“ von „Liebe auf den ersten Blick“ gesprochen, berichtet t-online. Ein Jahr nach der Hochzeit wurde Moritz geboren.

Otto Riewoldt starb am 15. Januar 2003 im Alter von 52 Jahren in Köln an Krebs. Beerdigt wurde er laut einer Getty-Bildunterschrift am 24. Januar auf dem Kölner Westfriedhof. Das gemeinsame Haus verkaufte Postel 2011 auf Drängen ihrer Eltern.

Die Doktorarbeit über Speer, Rommel und Heydrich

Den Anstoß gab eine Szene aus „Der Untergang“ (2004), in der Albert Speer vor Hitler ein Geständnis ablegt. Riewoldt will wissen, warum Speer, Rommel und Heydrich seit Jahrzehnten in Kino und Fernsehen wiederkehren und was die Filme über die Länder verraten, in denen sie entstanden. Er geht davon aus, dass solche Darstellungen mehr über ihre Entstehungszeit erzählen als über die historischen Personen.

Dafür vergleicht er Produktionsumstände und Kritiken aus den USA, Großbritannien und Deutschland. Die meisten Quellen zu „The Desert Fox“ fand er im Archiv des British Film Institute in London, für die deutsche Debatte zieht er Artikel aus Spiegel, Zeit und FAZ heran.

Zu den untersuchten Produktionen zählen „Der Untergang“, „Speer und Er“ von Heinrich Breloer, der Hollywoodfilm „The Desert Fox“, der Fernsehfilm „Rommel“ von Niki Stein und „Die Wannseekonferenz“. Die drei Hauptkapitel tragen die Beinamen, unter denen die Figuren in der Öffentlichkeit bekannt sind: „The Devil’s Architect“ für Speer, „The Devil’s General“ für Rommel und „The Young Evil God of Death“ für Heydrich. Betreut wurde die Arbeit von Prof. Michael Williams, als Berater nennt Riewoldt Dr. Malcolm Cook.

Der Regisseur Moritz Riewoldt und sein Kurzfilm „Schwarzwald“

JahrRegiearbeitFunktionBeleg
2012„Neversea“, Musikvideo für The Eden HouseRegieIMVDb
2015„Schwarzwald“, KurzfilmRegie und DrehbuchIMDb
2015„Zerfall der Schönheit“, Workshop-/SeminarproduktionRegieCrew United

„Schwarzwald“ ist ein englischsprachiger Kurzfilm, der in Großbritannien erschien. Ein pensionierter Polizist sucht mit seinem Schwein im Wald nach Trüffeln und findet eine Leiche ohne Kopf und Hände. Sabine Postel spielt die Rolle der Frida, neben ihr stehen Colin Hurley und Peter Settelen vor der Kamera.

Sabine Postels Sohn in Presse und Archiv

Das Getty-Archiv führt mehr als 100 Pressefotos unter seinem Namen. Darunter ist eine Homestory mit beiden Eltern in Köln vom 30. Oktober 1992. Später zeigen Agenturbilder ihn an der Seite seiner Mutter beim Deutschen Fernsehpreis 2009 im Kölner Coloneum und bei der Premiere des Kinofilms „Buddenbrooks“ in Essen.

Aus eigener Feder liegen die Dissertation und seine Filme vor. Persönlich wird er in der Danksagung der Dissertation, in der er sich bei seiner Frau bedankt.

Häufige Fragen zu Moritz Postel-Riewoldt

Ist Moritz Postel-Riewoldt der Sohn von Sabine Postel?

Ja, laut Wikipedia DE ist Moritz Riewoldt, Jahrgang 1992, der gemeinsame Sohn von Sabine Postel und Otto Riewoldt.

Wie alt ist Moritz Riewoldt?

Er ist Jahrgang 1992. Wikipedia DE nennt nur das Jahr, ein genaues Geburtsdatum ist dort nicht angegeben.

Wer war der Vater von Moritz Riewoldt?

Der Vater war der Journalist und Literaturwissenschaftler Otto Riewoldt, der 2003 in Köln starb.

Ist Moritz Riewoldt verheiratet?

In der Danksagung seiner Dissertation bedankt er sich bei seiner Frau. Auf Einzelheiten zur Ehe geht die Arbeit nicht ein.

Wo lässt sich die Doktorarbeit lesen?

Sie steht als PDF im Repositorium der University of Southampton zum Download bereit und ist auf Januar 2021 datiert.

Marco Koehler
Marco Koehlerhttps://newzire.de/
Ich bin Marco Koehler, Journalist aus Berlin und Gründer von Newzire. Mein Handwerk habe ich in den Redaktionen mehrerer lokaler und regionaler Verlage gelernt, wo ich rund acht Jahre lang in nahezu jedem Ressort gearbeitet habe, von Kommunalpolitik und Gerichtsberichten über Wirtschaft und Sport bis zu Reportagen über bekannte Persönlichkeiten. Bei Newzire setze ich diese Bandbreite fort: Politik und Wirtschaft, Sport und Tagesaktuelles aus Deutschland und der Welt, dazu Society und Boulevard, Lifestyle, Kultur und die gesellschaftlichen Debatten, die das Land gerade beschäftigen. Die Seite ist am 14. Mai 2026 online gegangen. Ich verantworte sie als Chefredakteur und Hauptautor, unterstützt von einem festen Team aus Redakteurinnen, Redakteuren und Rechercheuren, die Quellen prüfen und Fakten gegenlesen, bevor ein Beitrag erscheint. Mein Grundsatz beim Schreiben ist über die Jahre der gleiche geblieben: erst die Quelle, dann die Geschichte.

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