Kristina Kuppelwieser: Partnerin von Dominik Paris und Mutter zweier Söhne

Kristina Kuppelwieser ist die Lebensgefährtin von Dominik Paris, Mutter seiner beiden Söhne und seit mindestens acht Jahren Teil seines Lebens. In keinem Interview hat er sie je erwähnt. Das ist bemerkenswert, weil Paris sonst über fast alles spricht: über den Tod seines Bruders, über die Jahre, in denen er zu viel trank, über den Sommer als Schafhirte in der Schweiz, der alles veränderte. Er hat Kreuzbandrisse kommentiert, Niederlagen analysiert, Siege gefeiert, fast immer öffentlich, fast immer direkt. Nur über sie nicht.



Wer ist Kristina Kuppelwieser?

Die Partnerin von Dominik Paris stammt aus dem Ultental (Val d’Ultimo) in Südtirol, einer kleinen Bergregion rund 30 Kilometer südlich von Meran. Dieselbe Region, aus der Paris selbst kommt. Das Paar lebt dort, im selben Tal, in dem beide aufgewachsen sind.

Verheiratet sind sie nicht. In allen verlässlichen Quellen wird sie als Freundin oder Lebensgefährtin geführt, nie als Ehefrau.

Was sonst über sie bekannt ist, lässt sich knapp zusammenfassen: kein Beruf öffentlich dokumentiert, kein Geburtsdatum, kein einziges Interview. Auf Instagram existiert ein Profil unter @kristinakuppelwieser mit zwölf Posts.

Für jemanden, der seit mindestens acht Jahren neben einem der bekanntesten Sportler Italiens steht, ist das eine deutliche Haltung.


Dominik Paris: 26 Weltcupsiege, ein Olympia-Bronze, keine Silbe über seine Partnerin

Dominik Paris ist der erfolgreichste Abfahrtsfahrer in der Geschichte des italienischen Skisports. 26 Weltcupsiege, Weltmeistertitel im Super-G 2019, siebenmal Sieger auf der Stelvio in Bormio. Am 7. Februar 2026 gewann er bei den Olympischen Winterspielen in Mailand-Cortina auf eben dieser Strecke die Bronzemedaille, sein erstes olympisches Edelmetall nach zehn Anläufen und mit 36 Jahren.

Im Zielraum in Bormio sprach er über Giovanni Franzoni, über die Stelvio, über den langen Weg. Er sagte: „Ich habe jetzt mehr erreicht, als ich je zu träumen gewagt habe.“ Kristina Kuppelwieser kam in keinem seiner Statements vor, wie es bei Paris seit Jahren der Fall ist.


Was dokumentiert ist: Ihre öffentlichen Auftritte

Es gibt drei belegte Momente, in denen Kristina Kuppelwieser öffentlich sichtbar war:

  • Januar 2018, Kitzbühel: Das Südtiroler Sportportal sportnews.bz begleitete sie im Zielraum beim Hahnenkamm-Rennen und veröffentlichte ein kurzes Video darüber, wie sie das Rennen ihres „Domme“ verfolgte.
  • März 2019, Soldeu (Andorra): Beim Weltcupfinale wurde ihre Anwesenheit von der Bildagentur Shutterstock Editorial in einer professionellen Bildunterschrift dokumentiert.
  • August 2019, Gondelübergabe Hahnenkamm: Ein Foto von hahnenkamm.com zeigt sie gemeinsam mit Paris. Es ist das am häufigsten reproduzierte Bild von ihr.

Nach Herbst 2019 gibt es keine weiteren öffentlichen Auftritte, die sich mit verlässlichen Quellen belegen lassen.


Niko und Lio: Zwei Söhne im Ultental

Das Paar hat zwei Kinder. Niko wurde am 4. Juli 2018 geboren. Lio kam im Frühjahr 2020 zur Welt, in einer Phase, die für Paris persönlich und sportlich alles auf einmal war: Im Januar 2020 hatte er sich in Kitzbühel das Kreuzband gerissen, der Weltcup pausierte wegen der Corona-Pandemie, und kurz darauf wurde er zum zweiten Mal Vater.

Dass Lio auf der Welt war, teilte Paris seinen Teamkollegen und dem italienischen Wintersportverband FISI in einer internen Mitteilung mit: „Den zweitschönsten Sieg nach der Geburt von Niko habe ich heute mit der Geburt von Lio erlebt. Allen geht es gut.“

Kristina Kuppelwieser trat dabei, wie bei allen anderen Anlässen, nicht öffentlich in Erscheinung.

Im Januar 2023 fragte ein Journalist des Tages-Anzeigers Paris, ob seine Kinder beim Skifahren im Kopf mitfahren. Seine Antwort: „Nein, da hatte ich nie Probleme. Stehe ich auf Ski, habe ich keine anderen Gedanken mehr.“ Dann über die Buben: „Der Kleine spiegelt absolut meinen Charakter wider. Er ist draufgängerisch, kennt keine Angst, ist immer Vollgas in Bewegung. Der Grössere ist eher der Gemütlichere und der Ruhigere.“

Die Frau, die Niko und Lio im Ultental großzieht, während Paris zwischen Bormio, Kitzbühel und Kvitfjell reist, wird in diesem Gespräch nicht erwähnt.


Was bekannt ist, was nicht

BekanntNicht bekannt
Herkunft: Ultental, SüdtirolBeruf
Lebensgefährtin von Dominik ParisGeburtsdatum
Mutter von Niko (geb. 2018) und Lio (geb. 2020)Eigene öffentliche Aussagen
Wohnhaft im UltentalAusbildung
Instagram: @kristinakuppelwieserStandesamtlicher Status

Im deutschsprachigen Internet gibt es Dutzende von Artikeln über Kristina Kuppelwieser, die Kindheitserinnerungen schildern, Schulgeschichten erzählen und ihren Charakter in langen Absätzen beschreiben. Keiner dieser Texte nennt eine nachprüfbare Quelle. Details wie eine gemeinsame Schule in Santa Valburga oder geteilte Musikinteressen lassen sich in keiner einzigen journalistisch arbeitenden Publikation finden. Sie stammen ausschließlich aus automatisch erstellten Blogbeiträgen und sind inhaltlich nicht belegt.

Belegbar sind drei öffentliche Auftritte bis Ende 2019, ein gemeinsamer Wohnsitz im Ultental, zwei Kinder. Alles andere ist Spekulation.


Was Paris öffentlich sagt und was er für sich behält

Paris gilt als einer der offensten Fahrer im alpinen Skizirkus. Er hat gegenüber watson.ch im Januar 2024 offen über seine schwierigen Jugendjahre gesprochen: „Bei der Musik und beim Skifahren gebe ich Vollgas. Privat bin ich aber eine ruhige Person.“ Und weiter: „Wenn ich so drüber nachdenke, wie ich als Bub unterwegs war, wie viel Blödsinn ich gemacht habe, ist das schon ein spezielles Gefühl. Aber ich will meinen Kindern Freiheiten lassen.“

Er hat den Tod seines Bruders bei einem Motorradunfall öffentlich thematisiert. Den Kreuzbandriss in Kitzbühel, die Reha, die Form-Tiefs. Jahrelang war Paris das, was man im Sport einen offenen Charakter nennt.

Über Kristina Kuppelwieser hat er in diesem gesamten Zeitraum kein einziges öffentliches Wort gesagt. Ob das ihre Entscheidung ist, seine, oder eine gemeinsame, lässt sich von außen nicht beantworten. Tatsache ist: Beide halten diese Linie seit mindestens acht Jahren durch, konsequent und ohne Ausnahme.


FAQ

Ist Kristina Kuppelwieser mit Dominik Paris verheiratet?

Nein. In keiner verlässlichen Quelle wird sie als Ehefrau bezeichnet. Sie ist die Lebensgefährtin von Dominik Paris.

Wie viele Kinder haben Kristina Kuppelwieser und Dominik Paris?

Zwei Söhne: Niko, geboren am 4. Juli 2018, und Lio, geboren im Frühjahr 2020.

Woher kommt Kristina Kuppelwieser?

Sie stammt aus dem Ultental in Südtirol, derselben Region wie Dominik Paris.

Was macht Kristina Kuppelwieser beruflich?

Dazu gibt es keine öffentlich dokumentierte Information.

Wie alt ist Kristina Kuppelwieser?

Ihr Geburtsdatum ist nicht öffentlich bekannt.

Ist Kristina Kuppelwieser auf Instagram aktiv?

Ja, unter dem Profil @kristinakuppelwieser, allerdings mit sehr wenigen öffentlichen Inhalten.


Quellen: Sportnews.bz: Paris-Freundin Kristina in Kitzbühel · Skinews.ch: Dominik Paris zweiter Sohn Lio · Watson.ch: Interview Dominik Paris Januar 2024 · Tagesanzeiger.ch: Interview Dominik Paris Januar 2023 · Eurosport.de: Paris Olympia-Bronze Bormio 2026

Marco Koehler
Marco Koehlerhttps://newzire.de/
Ich bin Marco Koehler, Journalist aus Berlin und Gründer von Newzire. Mein Handwerk habe ich in den Redaktionen mehrerer lokaler und regionaler Verlage gelernt, wo ich rund acht Jahre lang in nahezu jedem Ressort gearbeitet habe, von Kommunalpolitik und Gerichtsberichten über Wirtschaft und Sport bis zu Reportagen über bekannte Persönlichkeiten. Bei Newzire setze ich diese Bandbreite fort: Politik und Wirtschaft, Sport und Tagesaktuelles aus Deutschland und der Welt, dazu Society und Boulevard, Lifestyle, Kultur und die gesellschaftlichen Debatten, die das Land gerade beschäftigen. Die Seite ist am 14. Mai 2026 online gegangen. Ich verantworte sie als Chefredakteur und Hauptautor, unterstützt von einem festen Team aus Redakteurinnen, Redakteuren und Rechercheuren, die Quellen prüfen und Fakten gegenlesen, bevor ein Beitrag erscheint. Mein Grundsatz beim Schreiben ist über die Jahre der gleiche geblieben: erst die Quelle, dann die Geschichte.

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