Felix Groh: Ehemann von Nia Künzer, Familie und Beruf

Felix Groh ist der Ehemann von Nia Künzer, der Siegtorschützin des WM-Finales 2003 und heutigen DFB-Sportdirektorin für den Frauenfußball. Das Paar lebt mit zwei Kindern in Wetzlar. In Porträts wird er als Diplomkaufmann beschrieben. Ein namensgleicher Diplomkaufmann und Logistikexperte steht als Chief Operations Officer auf den Seiten der Frankfurter Hilfsorganisation Luftfahrt ohne Grenzen. Dass es derselbe Mann ist, belegt keine Quelle.



Steckbrief: Künzers Mann in Kürze

MerkmalAngabeQuelle
NameFelix Groh
Bekannt alsEhemann von Nia Künzertaz, Januar 2024
WohnortWetzlar, Hessentaz, Januar 2024
KinderEine Tochter und ein Sohnweb.de
Beruf in PorträtsDiplomkaufmann, laut desired.de (2023) auch Logistikexperteweb.de, desired.de
UngeklärtOb der namensgleiche COO der Hilfsorganisation Luftfahrt ohne Grenzen derselbe Mann istWebsite des Vereins, fvw (2022)

Seit mindestens 2010 gemeinsam auf Terminen: Was die Quellen zur Beziehung sagen

Die früheste dokumentierte Aufnahme stammt vom 6. November 2010. Die Bezeichnungen für Groh wechseln von Quelle zu Quelle.

DatumQuelleAngabe
6. November 2010Getty Images (Fotograf Sean Gallup)Sportpresseball in der Alten Oper Frankfurt, die Bildunterschrift nennt ihn Künzers Ehemann
November 2011t-onlineKünzer, damals 31, erwartet im Frühjahr ein Baby. t-online bezeichnet Groh als Lebensgefährten und schreibt, eine Hochzeit vor der Geburt sei nicht geplant
17. Februar 2020Getty ImagesLaureus World Sports Awards in Berlin, die Bildunterschrift nennt ihn Ehemann
Januar 2024taz„Mit Ehemann Felix Groh und zwei Kindern lebt sie in Wetzlar“

Ein Hochzeitsdatum ist nirgends überliefert. Die Bildunterschrift von 2010 nennt Groh bereits Ehemann, t-online spricht im November 2011 von einem Lebensgefährten, und ein datierter Bericht wiegt schwerer als eine Agenturbeschriftung. Folgt man t-online und der taz, läge die Trauung zwischen November 2011 und Januar 2024.

Was Groh beruflich macht: Hinweise von der Website einer Hilfsorganisation

In Porträts über Künzer heißt es, ihr Mann sei Diplomkaufmann. desired.de nannte ihn 2023 auch Logistikexperten. Dieselben Angaben stehen auf der Website des Vereins Luftfahrt ohne Grenzen / Wings of Help neben dem Namen Felix Groh.

Der Verein wurde am 3. Juni 2003 gegründet und sitzt in der Cargo City Süd am Frankfurter Flughafen. Er versorgt Kinder und Familien nach Katastrophen mit Medizin, Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs und fliegt medizinische Notfälle nach Deutschland. Nach eigenen Angaben hat er bei hunderten Einsätzen in mehr als 25 Ländern geholfen.

So beschreiben der Verein und die Fachpresse den Namensträger:

  • Die Profilseite auf der Vereinswebsite nennt einen Diplomkaufmann und Logistikexperten, der für Vorbereitung, Koordination und sicheren Transport der Hilfsgüter verantwortlich ist.
  • Die Transparenzseite des Vereins führt einen Felix Groh als hauptamtlich angestellten Chief Operations Officer.
  • Das Branchenmagazin fvw zeigte am 7. März 2022 in einem Bericht über Ukraine-Hilfe von Touristikunternehmen Frank Franke, damals Präsident des Vereins, „mit seinem COO Felix Groh“.

Derselbe Mann? Was die Quellen hergeben

Für eine Gleichsetzung sprechen der Name und die Berufsangabe Diplomkaufmann und Logistikexperte. Ob die Angabe bei desired.de unabhängig von der Vereinsseite entstand, lässt sich nicht prüfen. Ein schwächeres Indiz ist das gemeinsame Bundesland: Der Verein sitzt am Frankfurter Flughafen, die Familie lebt in Wetzlar.

Eine Veröffentlichung, die beide Männer gleichsetzt, gibt es nicht. Die Profilseite des Vereins erwähnt Künzer nicht, und das taz-Porträt vom Januar 2024 schweigt zu Beruf und Arbeitgeber ihres Mannes.

Zum Stand der Belege: Solange keine Quelle beide Männer verbindet, bleibt die Gleichsetzung eine naheliegende Annahme.

Nia Künzer: Vom Golden Goal zur DFB-Sportdirektorin

Künzers Golden Goal entschied am 12. Oktober 2003 das WM-Finale gegen Schweden (2:1). Sie bestritt 34 Länderspiele und gewann mit dem 1. FFC Frankfurt nach Angaben des DFB siebenmal die Deutsche Meisterschaft, siebenmal den DFB-Pokal und dreimal den Europacup.

Sie war viele Jahre ARD-Expertin für Frauenfußball und leitete ein Dezernat im Regierungspräsidium Gießen. Seit dem 1. Januar 2024 ist sie Sportdirektorin des DFB für den Frauenfußball, im Juni 2025 verlängerte der Verband ihren Vertrag bis 2029. Für die ersten drei Jahre beim DFB wurde sie laut taz vom Regierungspräsidium beurlaubt.

Fragen und Antworten zu Künzers Ehemann

Ist Künzer mit Felix Groh verheiratet?

Ja, die taz nennt ihn im Januar 2024 ihren Ehemann. Ein Hochzeitsdatum ist nicht überliefert, t-online bezeichnete Groh im November 2011 noch als Lebensgefährten.

Was macht Künzers Mann beruflich?

Porträts nennen ihn Diplomkaufmann, teils auch Logistikexperten. Ob er mit dem namensgleichen COO von Luftfahrt ohne Grenzen identisch ist, ist ungeklärt.

Wie alt ist er?

Sein Alter ist nicht veröffentlicht, in den gesichteten Quellen steht kein Geburtsdatum.

Haben Künzer und Groh Kinder?

Ja, eine Tochter und einen Sohn. Namen und Alter der Kinder sind nicht öffentlich. Im November 2011 erwartete Künzer laut t-online ein Baby für das Frühjahr.

Marco Koehler
Marco Koehlerhttps://newzire.de/
Ich bin Marco Koehler, Journalist aus Berlin und Gründer von Newzire. Mein Handwerk habe ich in den Redaktionen mehrerer lokaler und regionaler Verlage gelernt, wo ich rund acht Jahre lang in nahezu jedem Ressort gearbeitet habe, von Kommunalpolitik und Gerichtsberichten über Wirtschaft und Sport bis zu Reportagen über bekannte Persönlichkeiten. Bei Newzire setze ich diese Bandbreite fort: Politik und Wirtschaft, Sport und Tagesaktuelles aus Deutschland und der Welt, dazu Society und Boulevard, Lifestyle, Kultur und die gesellschaftlichen Debatten, die das Land gerade beschäftigen. Die Seite ist am 14. Mai 2026 online gegangen. Ich verantworte sie als Chefredakteur und Hauptautor, unterstützt von einem festen Team aus Redakteurinnen, Redakteuren und Rechercheuren, die Quellen prüfen und Fakten gegenlesen, bevor ein Beitrag erscheint. Mein Grundsatz beim Schreiben ist über die Jahre der gleiche geblieben: erst die Quelle, dann die Geschichte.

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