Charis Maria Werding: Juliane Werdings Tochter und ihr Vater

Charis Maria Werding ist die Tochter der Schlagersängerin Juliane Werding, geboren im Sommer 1989. Wer ihr Vater ist, gilt in mehr als einem Dutzend Artikeln im deutschen Netz als unbekannt. Der Name Sebastian Gruben steht seit 1990 in den Liner-Notes eines Albums ihrer Mutter.



Steckbrief

NameCharis Maria Werding
GeborenSommer 1989
MutterJuliane Werding (geb. 19. Juli 1956, Essen)
VaterSebastian Gruben
GeschwisterGabriel Werding (geb. Sommer 1987)
Alter (2026)36 oder 37 Jahre
BerufNicht öffentlich bekannt
Öffentliche AuftritteBelegt durch die Bildagentur IMAGO bei der Münchner Musical-Premiere „Marilyn“ und bei einer Weihnachtsmarkt-Eröffnung, jeweils an der Seite ihrer Mutter

Aus der Familie einer Schlagersängerin

Im selben Jahr, in dem Charis Maria geboren wurde, heiratete ihre Mutter den Textdichter Sebastian Gruben und schloss die Ausbildung zur Heilpraktikerin ab. Mit dieser Qualifikation eröffnete Juliane Werding eine Praxis in München. Ihr älterer Bruder Gabriel wurde zwei Jahre zuvor, im Sommer 1987, geboren.

Öffentlich in Erscheinung getreten ist Charis Maria bis heute nur selten und stets im familiären Umfeld ihrer Mutter. Die Bildagentur IMAGO dokumentiert gemeinsame Auftritte mit Juliane Werding bei der Münchner Premiere des Musicals „Marilyn“ sowie bei der Eröffnung eines Weihnachtsmarkts. Zu Beruf, Wohnort und Privatleben hat sie sich gegenüber der Presse nie geäußert.


Die Karriere ihrer Mutter

Juliane Werding wurde 1972 über Nacht bekannt, als ihre Single „Am Tag, als Conny Kramer starb“ auf Platz eins der deutschen Charts stieg und sich über eine Million Mal verkaufte. Als 16-Jährige stand sie damit in der ZDF-Hitparade und traf mit einem Text über Drogensucht und den Tod eines Freundes einen Nerv. Die Vorlage war „The Night They Drove Old Dixie Down“ von The Band, für ein deutsches Publikum neu geschrieben.

In den Jahrzehnten danach erschienen 21 Studioalben, darunter „Nacht voll Schatten“ (1983), eine Coverversion von Mike Oldfields „Moonlight Shadow“, die Platz 13 der deutschen Charts erreichte. Sie gewann fünfmal die Goldene Stimmgabel und stand 49-mal in der ZDF-Hitparade; ihr Album „Sehnsucht ist unheilbar“ (1986) wurde mit Platin und Triple-Gold bei 750.000 verkauften Einheiten ausgezeichnet. 2009 trat sie vom Bühnengeschäft zurück und arbeitet seitdem als Heilpraktikerin in Starnberg bei München.

Am 19. Juli 2026 wird sie 70 Jahre alt. Das Label Telamo brachte am 26. Juni 2026 die Doppel-CD „Das Beste zum 70. Geburtstag“ mit 40 Titeln heraus. Interviews gibt sie seit 2025 nicht mehr, wie die Schwäbische Post berichtete.


Der Vater von Charis Maria Werding

Mehr als ein Dutzend Artikel im deutschen Netz bezeichnen die Identität ihres Vaters als ungeklärt. Das stimmt nicht. Sein Name ist im Liner-Credit des Albums „Zeit für Engel“ (Juliane Werding, 1990) bei Titel sieben vermerkt: Text von Sebastian Gruben, Musik von Juliane Werding.

Der Eintrag ist in der Musikdatenbank Discogs frei zugänglich und seit über drei Jahrzehnten unverändert. Gruben war zu diesem Zeitpunkt Juliane Werdings Ehemann. Die beiden heirateten im Sommer 1989, kurz nachdem Charis Maria geboren worden war, und ließen sich 1991 scheiden.

Was über Sebastian Gruben belegt ist:

  • Textdichter und Musiker
  • Heirat mit Juliane Werding im Sommer 1989
  • Songwriter-Credit auf „Zeit für Engel“ (1990): Track 7, „Straße ohne Ende“
  • Scheidung 1991

Diese Chronologie ist in der offiziellen Diskografie bei DA Records sowie in Schlager-Fachmedien dokumentiert. Dass mehr als ein Dutzend Artikel den Vater trotzdem als unbekannt aufführen, liegt nicht an fehlenden Informationen. Wer den Albumcredit nachgeschlagen hätte, wäre seit 1990 fündig geworden.


Häufige Fragen zu Charis Maria Werding

Wie alt ist Charis Maria Werding?

Sie wurde im Sommer 1989 geboren und ist im Jahr 2026 entweder 36 oder 37 Jahre alt, je nachdem, ob ihr Geburtstag bereits stattgefunden hat.

Wer ist der Vater von Charis Maria Werding?

Ihr Vater ist Sebastian Gruben, Textdichter und Musiker. Sein Name steht seit 1990 im Songwriter-Credit des Albums „Zeit für Engel“ von Juliane Werding, einsehbar in der Datenbank Discogs. Gruben und Juliane Werding heirateten im Sommer 1989 und ließen sich 1991 scheiden.

Was macht Charis Maria Werding heute?

Darüber ist öffentlich nichts bekannt. Sie hat sich zu Beruf und Alltag nie gegenüber der Presse geäußert. Angaben, die im Netz kursieren, sind durch keine Quelle gedeckt.

Hat Charis Maria Werding eine Karriere im Musikgeschäft?

Dafür gibt es keine Belege. Als Künstlerin, Autorin oder in anderer öffentlicher Funktion ist sie in der Musikbranche nicht dokumentiert. Ihre belegten Auftritte in der Öffentlichkeit standen stets im Zusammenhang mit Veranstaltungen ihrer Mutter, nicht mit eigener künstlerischer Tätigkeit.

Was macht Juliane Werding heute?

Sie arbeitet seit 2009 als Heilpraktikerin in Starnberg und gibt nach eigenen Angaben keine Interviews mehr. Am 19. Juli 2026 feiert sie ihren 70. Geburtstag. Das Label Telamo veröffentlichte am 26. Juni 2026 die Doppel-CD „Das Beste zum 70. Geburtstag“ mit 40 Titeln.

Warum gibt es so viele Artikel über Charis Maria Werding?

Weil ihre Mutter bekannt ist und kaum gesicherte Informationen über sie selbst vorliegen. Mehr als ein Dutzend Websites haben diese Lücke mit ungeprüften Aussagen gefüllt, teils mit wortgleichen Texten ohne erkennbare Quellenarbeit. Die Frage nach ihrem Vater gilt in vielen dieser Artikel als offen, obwohl die Antwort seit 1990 in einem Album-Credit steht.

Marco Koehler
Marco Koehlerhttps://newzire.de/
Ich bin Marco Koehler, Journalist aus Berlin und Gründer von Newzire. Mein Handwerk habe ich in den Redaktionen mehrerer lokaler und regionaler Verlage gelernt, wo ich rund acht Jahre lang in nahezu jedem Ressort gearbeitet habe, von Kommunalpolitik und Gerichtsberichten über Wirtschaft und Sport bis zu Reportagen über bekannte Persönlichkeiten. Bei Newzire setze ich diese Bandbreite fort: Politik und Wirtschaft, Sport und Tagesaktuelles aus Deutschland und der Welt, dazu Society und Boulevard, Lifestyle, Kultur und die gesellschaftlichen Debatten, die das Land gerade beschäftigen. Die Seite ist am 14. Mai 2026 online gegangen. Ich verantworte sie als Chefredakteur und Hauptautor, unterstützt von einem festen Team aus Redakteurinnen, Redakteuren und Rechercheuren, die Quellen prüfen und Fakten gegenlesen, bevor ein Beitrag erscheint. Mein Grundsatz beim Schreiben ist über die Jahre der gleiche geblieben: erst die Quelle, dann die Geschichte.

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