Meriel Hinsching ist verheiratet. Ihr Mann heißt Sascha, das lässt sich mit zwei unabhängigen Quellen belegen: einem Bericht des Fernsehdienstes teleschau und einem Foto aus dem Archiv der Bildagentur IMAGO. Trotzdem behaupten mehrere Onlineartikel bis heute, zu ihrem Ehemann gebe es keine bestätigten Informationen.
Zwei unabhängige Quellen widersprechen der verbreiteten Behauptung, es gebe keine bestätigten Informationen zum Ehemann von Meriel Hinsching.
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Die bestätigten Fakten zur Ehe
Der Fernsehdienst teleschau, der unter anderem für ZDF und Joyn über Produktionen und ihre Besetzung berichtet, hielt bereits 2022 fest, dass Meriel Hinsching in diesem Jahr geheiratet hat. Laut diesem Bericht arbeitet ihr Mann als Regisseur und heißt Sasha Kuznia, so die Schreibweise bei teleschau.
Eine zweite, unabhängige Quelle bestätigt zumindest den Vornamen. Die Bildagentur IMAGO führt in ihrem Archiv unter der Katalognummer 0257850204 ein Foto, dessen Bildunterschrift beide Namen zusammen nennt, Meriel Hinsching und ihr Ehemann Sascha, aufgenommen bei einer Premiere.
Damit ergibt sich ein klares Bild: Der Vorname Sascha ist durch zwei unabhängige Quellen belegt. Nachname und Beruf stammen bislang nur aus dem Bericht von teleschau und wurden an anderer Stelle nicht unabhängig bestätigt.
Fest steht:
- Meriel Hinsching ist seit 2022 verheiratet.
- Ihr Mann heißt Sascha, das bestätigen zwei unabhängige Quellen.
- Laut teleschau lautet sein Nachname Kuznia und er arbeitet als Regisseur, bislang ohne zweite Bestätigung.
Ein genaues Hochzeitsdatum, der Ort der Feier oder weitere Details zur Beziehung sind öffentlich nicht dokumentiert.
Warum diese Information so lange als ungeklärt galt
Das Muster hinter den Artikeln, die eine Ehe von Meriel Hinsching verneinen, lässt sich leicht nachvollziehen. Sie beziehen sich, wenn überhaupt, aufeinander statt auf Originalquellen. Keine der einschlägigen Seiten verlinkt einen Sender-Bericht, eine Fotoagentur oder ein Interview. Stattdessen wird eine allgemeine Formulierung von einer Seite zur nächsten übernommen, bis sie wie ein gesicherter Fakt wirkt, obwohl sie nie überprüft wurde.
Bei anderen deutschen Fernsehgesichtern mit ähnlich mittlerer Bekanntheit taucht dasselbe Muster regelmäßig auf. Etablierte Redaktionen porträtieren sie selten ausführlich, und in diese Lücke stoßen Seiten, die Inhalte ohne eigene Recherche produzieren und sich gegenseitig zitieren.
Ein Blick in ein Senderarchiv oder eine Bildagentur hätte in diesem Fall gereicht, um die Antwort zu finden.
Wer ist Sascha Kuznia?
Über den Mann von Meriel Hinsching selbst ist auffällig wenig bekannt. In den Branchendatenbanken, in denen deutsche Regisseure normalerweise mit Kurzfilmen, Serienfolgen oder Regieassistenzen auftauchen, etwa bei crew united oder filmportal.de, findet sich kein Eintrag unter diesem Namen. Auch unabhängige Presseberichte über ihn selbst ließen sich nicht finden.
Sein Vorname ist damit besser belegt als alles Weitere über ihn. Nachname, Beruf und jede Einzelheit zu seiner Arbeit als Regisseur stammen ausschließlich aus dem einen Bericht von teleschau. Das macht die Angabe nicht automatisch falsch, aber es bedeutet, dass sie bislang nicht unabhängig überprüfbar ist.
Wie Meriel Hinsching zum deutschen Fernsehen kam
Meriel Hinsching wurde 1993 in Jena geboren und wuchs im nahe gelegenen Oßmaritz auf. Erste Bühnenerfahrung sammelte sie im Jugendtheaterclub des Theaterhauses Jena. Mit 17 Jahren zog sie nach England, um dort ihren Schulabschluss zu machen, und blieb länger als geplant.
Von 2013 bis 2014 besuchte sie das Drama Centre London, anschließend von 2014 bis 2017 die East 15 Acting School in Essex. Der Rückweg nach Deutschland kam eher zufällig: 2018 bekam sie eine Rolle in der Serie „Team 13, Freundschaft zählt“, kurz darauf folgte die Besetzung für den Spielfilm „Misfit“. Für die Dreharbeiten zog sie nach Berlin, wo sie bis heute lebt.
Ihre wichtigsten Rollen im Überblick
- 2019: „Misfit“ als Mercedes
- 2021: „Zero“ als Janine
- 2021: „The Laureate“, britische Kinoproduktion, als Elfriede
- 2022 bis 2025: „Ich dich auch!“ als Caro Golaszewski, über mehrere Staffeln
- 2023: „Düstersee“, siebter Fall der Vernau-Reihe mit Jan Josef Liefers, als Bianca Wenzel
- 2024: „Die Spaltung der Welt“ als Joan Hinton
- 2024: „Inga Lindström: Minnas Traum“ in der Titelrolle Minna, ihre erste Hauptrolle im deutschen Fernsehen
- seit 2025: „Zwei Frauen für alle Felle“ als Tierärztin Dr. Julia Kramer
Die aktuelle Rolle: Dr. Julia Kramer in „Zwei Frauen für alle Felle“
Ihre derzeit bekannteste Rolle spielt Meriel Hinsching in der ARD-Reihe „Zwei Frauen für alle Felle“, die im MDR läuft. Dort übernimmt sie die Rolle der Tierärztin Dr. Julia Kramer, die gemeinsam mit ihrer Kollegin Maja Freydank, gespielt von Bettina Zimmermann, eine Praxis in Naumburg führt.
Wie teleschau berichtete, absolvierte Hinsching für die Rolle einen Crashkurs in tierärztlicher Praxis, unter anderem lernte sie den richtigen Umgang mit Kaninchen und Hunden. Vier Episoden der Reihe wurden zwischen Mai und Juli 2025 gemeinsam gedreht. Zwei davon liefen 2025, zwei weitere sind laut Sendeplanung für 2026 vorgesehen.
Die Rolle dürfte auch der Grund sein, warum das Interesse an ihrem Privatleben zuletzt gestiegen ist. Mit dem Erfolg der Reihe ist ihre Bekanntheit deutlich gewachsen.
Fakten statt Vermutungen
Ein Vorname ist doppelt belegt, ein Nachname stammt bislang aus einer einzigen Quelle, und die Beziehung selbst bleibt abseits davon öffentlich unbekannt. Vor der Kamera ist Meriel Hinsching derzeit ohnehin öfter zu sehen als ihr Mann, mit neuen Folgen von „Zwei Frauen für alle Felle“ bleibt sie im deutschen Fernsehen präsent.
Quellen:

