Natascha Galuba war von 1990 bis 2010 mit dem Schauspieler Dirk Galuba verheiratet, bekannt aus seiner Rolle als Hoteldirektor Werner Saalfeld in der ARD-Telenovela „Sturm der Liebe“. Am 10. Dezember 2009 berichtete das Medienmagazin Quotenmeter.de erstmals öffentlich über das bevorstehende Ende dieser Ehe, mit einem Zitat des Schauspielers, das sich binnen Stunden auf mehrere Boulevardseiten verteilte. Er habe seine Frau sexuell vernachlässigt, sagte er darin, ihr Körper habe sich in den vergangenen Jahren stark verändert, sie habe über zwanzig Kilo zugenommen. Die Bild-Zeitung nannte die Trennung später die „gemeinste Scheidung des Jahres“. Zu keinem dieser Sätze hat sie sich je selbst geäußert.
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Wer ist Natascha Galuba?
Bekannt wurde sie ausschließlich durch diese Ehe. Über ihr Leben davor, ihren Beruf oder ihre Herkunft gibt es keine gesicherten Angaben, weder in Interviews noch in Boulevardarchiven. Was über sie bekannt ist, stammt fast ausschließlich aus dem, was ihr damaliger Ehemann im Lauf der Jahre über sie erzählt hat. Sie selbst kommt in keiner dieser Geschichten zu Wort.
Ihr Alter lässt sich nur indirekt bestimmen. Bei der Scheidung 2010 war sie laut dem Magazin DAS NEUE 41 Jahre alt, geboren demnach etwa 1968 oder 1969. Im September 2026 wäre sie somit ungefähr 57 oder 58 Jahre alt. Eine offizielle Bestätigung dieses Alters gibt es allerdings nicht, ebenso wenig wie ein bestätigtes Geburtsdatum oder einen bekannten Geburtsort.
Eine Scheidung, über die ganz Deutschland las
Die Trennung im Sommer 2009 kam nicht leise. Während der Dreharbeiten zu „Sturm der Liebe“ in den Bavaria Filmstudios hatte Galuba eine junge Theaterwissenschaftsstudentin kennengelernt, rund vierzig Jahre jünger als er selbst. Laut Quotenmeter.de stand die eigentliche Scheidungsverhandlung bereits Mitte Dezember 2009 bevor. Rechtskräftig wurde die Scheidung jedoch erst gut fünf Wochen später, am 21. Januar 2010, was Galuba dem Magazin DAS NEUE in einem Exklusivinterview selbst bestätigte. Zwanzig Jahre Ehe endeten damit offiziell, begleitet von einem Zitat, das bis heute in Artikeln über ihn auftaucht.
In der ursprünglichen Meldung von Quotenmeter.de fällt dabei etwas auf, das später kaum jemand aufgegriffen hat. Schon im allerersten Bericht zur Scheidung nimmt Natascha selbst nur wenige Zeilen ein. Ihr Name taucht auf, ihre Reaktion nicht.
Monika oder Maria Klose? Ein Widerspruch, der bis heute steht
Die Quotenmeter-Meldung aus dem Dezember 2009 nennt die neue Partnerin des Schauspielers „Monika“, 28 Jahre alt, Studentin der Theaterwissenschaften, kennengelernt in den Bavaria Filmstudios. In späteren Porträts, etwa bei t-online und Joyn, trägt dieselbe Frau, mit identischem Alter, identischem Beruf und identischem Kennenlernort, einen anderen Namen: Maria Klose.
Beide Versionen können nicht gleichzeitig stimmen. Entweder irrte sich die Boulevardpresse 2009 beim Namen, oder die spätere Berichterstattung hat zwei unterschiedliche Beziehungen zu einer einzigen verschmolzen. Aufgeklärt wurde das in keinem der Artikel, die seither über Dirk Galubas Beziehungsgeschichte erschienen sind.
Eine erste Ehe, die in keiner Quelle vorkommt
Eine zweite Unstimmigkeit fällt auf, sobald man Galubas eigene Aussagen nebeneinanderlegt. In einem Interview mit dem Ersten erzählte er einmal von seiner „ersten Frau“, einer Schauspielerin, die keine Kinder habe bekommen wollen. Diese Ehe taucht in keiner Filmografie, keinem Boulevardarchiv und keinem der zahlreichen Homestory-Artikel über ihn auf. Natascha wird in denselben Quellen mal als seine erste, mal als seine zweite Frau geführt, ohne dass die widersprüchlichen Angaben je aufgelöst wurden.
Für eine Person, über die öffentlich ohnehin kaum etwas dokumentiert ist, ist das keine Randnotiz. Es zeigt, wie lückenhaft selbst die Grundfakten dieser Geschichte sind, obwohl sie seit sechzehn Jahren immer wieder erzählt wird.
Sechzehn Jahre Schweigen von Natascha Galuba
Seit der Scheidung im Januar 2010 gibt es keine einzige öffentliche Aussage von Natascha Galuba. Es gibt kein einziges Interview mit ihr und keine öffentliche Stellungnahme. Auch ein Foto, das sich eindeutig ihr zuordnen lässt, ist nicht bekannt. Weder auf das Zitat von 2009 noch auf spätere Gespräche, in denen ihr Ex-Mann über die Ehe sprach, hat sie je reagiert.
Über die Zeit nach der Scheidung ist praktisch nichts dokumentiert. Kein neuer Wohnort, kein Beruf und keine erneute Beziehung sind bekannt. Es existiert schlicht kein einziges öffentlich belegtes Lebenszeichen von ihr aus den vergangenen sechzehn Jahren. Das unterscheidet ihren Fall von vielen ehemaligen Partnern prominenter Menschen, die früher oder später doch noch ihre eigene Version erzählen.
Dirk Galubas Leben nach Natascha
Die Beziehung zu der Theaterwissenschaftsstudentin, ob Monika oder Maria Klose, hielt den vorliegenden Angaben zufolge bis 2016. Ein Jahr später lernte Galuba die Italienerin Enrica Casalino kennen, über eine Fanpost-Kontaktaufnahme, aus der 2019 eine Hochzeit in Südtirol wurde. Im August 2025 feierte Galuba seinen 85. Geburtstag, weiterhin verheiratet mit Casalino, die 41 Jahre jünger ist als er. Alle seine Beziehungen, auch die mit Natascha, blieben nach eigener Aussage kinderlos.
Die wichtigsten Stationen im Überblick:
- 1990 bis 2010: Ehe mit Natascha
- Sommer 2009: Kennenlernen der neuen Partnerin an den Bavaria Filmstudios
- 21. Januar 2010: Scheidung rechtskräftig, rund fünf Wochen nach der eigentlichen Verhandlung
- 2009 bis 2016: Beziehung mit der rund vierzig Jahre jüngeren Partnerin
- Ab 2019: Ehe mit Enrica Casalino, bis heute bestehend
Zwei sehr unterschiedliche Aktenlagen
Ungewöhnlich an diesem Fall ist vor allem das Ungleichgewicht in der Überlieferung. Dirk Galuba hat über Jahrzehnte hinweg in Interviews, Homestorys und Talkshows offen über seine Ehen gesprochen, auch wenn sich seine eigenen Angaben dabei mehrfach widersprechen. Selbst die Teile seiner Geschichte, die eigentlich als gesichert gelten, wie der Name der Frau, für die er Natascha verließ, oder die Zahl seiner Ehen, halten einem Abgleich der Quellen nicht durchgehend stand.
Was dagegen über Natascha selbst vorliegt, lässt sich an einer Hand abzählen: ein Alter, ein Scheidungsdatum, ein Zitat, das nicht von ihr stammt, sondern über sie gemacht wurde. Sechzehn Jahre nach der Scheidung hat sie dazu kein einziges Mal öffentlich Stellung genommen.

