Die gängige Beschreibung von Margarete Hauser als stille Frau an der Seite eines berühmten Kochs übersieht ihren eigentlichen Beruf. Sie war über zwanzig Jahre lang Personalleiterin am Hamburger Süllberg und ist es heute bei der Hauser Collection, dem Unternehmen ihres Mannes Karlheinz Hauser. Diese berufliche Verantwortung lässt sich anhand öffentlich zugänglicher Unternehmensangaben belegen.
Inhaltsverzeichnis
Steickbreif
| Merkmal | Angabe |
|---|---|
| Name | Margarete Hauser |
| Bekannt als | Ehefrau von Sternekoch Karlheinz Hauser |
| Beruf | Personalleiterin, seit 2022 bei der Hauser Collection GmbH, Wedel |
| Frühere Station | 2002 bis 2022, Personalleiterin bei der KHH Süllberg Betriebsgesellschaft (Seven Seas, Hamburg-Blankenese) |
| Ehemann | Karlheinz Hauser, geboren 4. März 1967 in Heitersheim |
| Kinder | Tom (gestorben 2025), Carolin, Emma |
| Wohnort | Raum Hamburg |
Zwanzig Jahre Personalverantwortung am Süllberg
Karlheinz Hauser übernahm 2002 das Gourmetrestaurant Seven Seas auf dem Süllberg in Hamburg-Blankenese und leitete es als Küchenchef bis Ende 2021. Das Haus erhielt 2003 den ersten und 2012 den zweiten Michelin-Stern. Für die Personalabteilung des Betriebs war in dieser Zeit seine Frau zuständig, wie aus Wirtschaftsdaten zur damaligen KHH Süllberg Betriebsgesellschaft hervorgeht.
Ihre Aufgabe reichte von Einstellungen bis zum Arbeitsrecht eines Hauses, das zu den bekanntesten gastronomischen Adressen Hamburgs zählte. Der Süllberg lag hoch über dem Blankeneser Treppenviertel und war über zwei Jahrzehnte fester Bestandteil der Hamburger Gourmetszene. Laut Datenbankeinträgen blieb sie dort bis 2022 in dieser Position, ein Jahr nach Karlheinz Hausers Rückzug aus der Küche Ende 2021.
Der Wechsel von der Küche zur Formel 1
Ende 2021 beendete Karlheinz Hauser seine Zeit als Küchenchef des Süllbergs. Seit 2022 verantwortet er mit einem Team aus 18 Mitarbeitern das Catering für den britischen Formel-1-Rennstall McLaren Racing, das die Mannschaft während der Saison begleitet. Margarete Hauser wechselte in die Personalabteilung des neuen Unternehmens, der Hauser Collection, wo sie laut Unternehmensangaben weiterhin als Personalleiterin tätig ist.
Die Position blieb identisch, nur das Unternehmen änderte sich von der Süllberg-Betriebsgesellschaft zur Hauser Collection. Ihre Zuständigkeit erstreckt sich seither auf ein Team, das nicht an einem festen Restaurantstandort arbeitet, sondern die Rennstrecken der Formel-1-Saison begleitet.
Der Sommer, der die Familie 2025 traf
Im Juli 2025 wurde aus der beruflichen Geschichte eine private Tragödie. Sohn Tom Hauser kollabierte am 29. Juni beim Hella Halbmarathon in Hamburg nach etwa 19 der rund 21 Kilometer, stürzte dabei auf den Kopf und erlitt eine Hirnblutung. Nach mehrtägiger Behandlung im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf starb er am Montag, dem 7. Juli 2025, im Alter von 26 Jahren.
Tom Hauser hatte laut Berichten des Hamburger Abendblatts eine Karriere im Sportmanagement angestrebt und stand kurz vor der Eröffnung eines gemeinsamen Gastronomieprojekts mit seinem Vater in Hamburg. In der Traueranzeige der Familie hieß es: „Du warst unser größtes Geschenk.“ Der Verlust des Sohnes sei nicht zu beschreiben gewesen, habe Karlheinz Hauser der Zeitung gesagt.
Margarete Hauser war zu diesem Zeitpunkt gleichzeitig Mutter und Personalleiterin des Familienunternehmens, in dem ihr Sohn zuletzt mitgearbeitet hatte. Die Traueranzeige trug ihren Namen neben dem ihres Mannes, eine der wenigen öffentlichen Erwähnungen, die sich ihr direkt zuordnen lassen.
Was über Margarete Hauser nicht bekannt ist
Weder ihr Geburtsdatum noch ihr Geburtsname sind über verfügbare Quellen dokumentiert, auch nicht auf der Seite des eigenen Unternehmens, die Ehemann und Kinder namentlich nennt. Diese Lücke zieht sich durch jede seriöse Quelle gleichermaßen. Das lässt sich als bewusste Entscheidung der Familie lesen.
Ein öffentlicher Auftritt an der Seite ihres Mannes ist belegt. Bei der Zehnjahresfeier des Süllbergs im Jahr 2021 wurde sie gemeinsam mit Karlheinz Hauser und den Kindern Carolin und Tom fotografiert, dokumentiert in einer Fotostrecke des Fachmagazins Rolling Pin. Es ist eine der wenigen Aufnahmen, die sie öffentlich mit der gesamten Familie zeigt.
Quellen:

