Nitsa Tavadze ist Kvaratskhelias Frau, ihr Alter bleibt unklar

Nitsa Tavadze ist die Ehefrau des georgischen Nationalspielers Khvicha Kvaratskhelia und tritt seit Jahren kaum öffentlich in Erscheinung. Am 30. Mai 2026 verteidigte Paris Saint-Germain im Elfmeterschießen gegen den FC Arsenal den Champions-League-Titel, mit Kvaratskhelia in einer entscheidenden Rolle. Am selben Tag veröffentlichte Tavadze auf Threads einen kurzen persönlichen Text, der in der deutschsprachigen Berichterstattung bislang nicht auftauchte.



Die wichtigsten Fakten zu Nitsa Tavadze im Überblick

NameNitsa Tavadze
Bekannt alsEhefrau von Khvicha Kvaratskhelia
HerkunftGeorgien
EhemannKhvicha Kvaratskhelia, Kapitän Georgiens, seit 2025 bei Paris Saint-Germain
Hochzeit16. Oktober 2023, Kloster Samtavro bei Mzcheta
SohnDamiane, geboren am 21. August 2024 in Tiflis
AusbildungMedizinstudium in Tiflis
WohnortWeiterhin Georgien, kein Umzug nach Neapel oder Paris
Social MediaSelten aktiv, überwiegend private Familienfotos

Wie Tavadze und Kvaratskhelia zueinanderfanden

Tavadze und Kvaratskhelia heirateten am 16. Oktober 2023 nach georgisch-orthodoxem Ritus im Kloster Samtavro bei Mzcheta, Berichten zufolge in traditioneller georgischer Kleidung. Das Männermagazin Männersache berichtete über die Hochzeit und bestätigte, dass Tavadze zu dieser Zeit ihr Medizinstudium in Tiflis fortsetzte, anstatt mit ihrem Mann nach Neapel zu ziehen, wo er damals für den SSC Napoli spielte.

Am 21. August 2024 kam Sohn Damiane in Tiflis zur Welt. Tavadze lebt seither mit dem Kind weiter in Georgien, während ihr Mann zwischen Neapel, später Paris, und den Länderspielen pendelt. Auf Instagram teilt sie vereinzelt Familienfotos mit Kvaratskhelia und Damiane, tiefere Einblicke in ihren Alltag gibt sie nicht preis.

Warum das Alter von Tavadze bis heute unklar bleibt

Wie zurückhaltend Tavadze auftritt, zeigt sich auch beim Alter. Online kursieren vier unterschiedliche Zahlen: 21, 22, 23 und 24 Jahre.

Keine dieser Angaben lässt sich auf ein bestätigtes Geburtsdatum zurückführen. Die Schätzungen werden seit Jahren zwischen denselben englischsprachigen Fan- und Klatschseiten übernommen, ohne dass sie überprüft werden.

Ähnlich unklar ist ihr Beruf. Manche Seiten nennen sie bereits Ärztin, andere Studentin, ein Studienabschluss ist bislang nirgends belegt. Ein Artikel aus dem Dezember 2025 ging noch weiter und behauptete, Tavadze habe sämtliche Social-Media-Konten geschlossen, was ihre eigenen Beiträge bei Threads im März und Mai 2026 widerlegen.

Solche Behauptungen entstehen vor allem, weil Tavadze selbst kaum etwas von sich preisgibt. Aus dieser Lücke werden Schätzungen, die von einer Seite zur nächsten kopiert werden, bis sie wie geprüfte Information wirken, obwohl sie es nie waren.

Der Satz, den Tavadze nach dem Champions-League-Finale schrieb

Ausgerechnet der eine Moment, in dem Tavadze tatsächlich in eigenen Worten sprach, blieb in der bisherigen Berichterstattung nahezu unbeachtet. Nach dem Champions-League-Sieg von Paris Saint-Germain, bestätigt durch die offizielle Nachbetrachtung der UEFA, schrieb sie auf Threads über die Kraft, die ein solcher Weg koste. Sie bezeichnete ihren Mann als back to back Champion und sprach von Stolz auf eine Entwicklung, die lange nicht sichtbar gewesen sei.

Der Spielmoment, auf den sie sich bezog, ist ebenfalls dokumentiert. Kvaratskhelia wurde von Christian Mosquera gefoult und erzwang damit einen Elfmeter, den Ousmane Dembélé zum zwischenzeitlichen Ausgleich verwandelte, wie Olympics.com im Spielbericht festhielt. Die Entscheidung fiel erst im Elfmeterschießen, in dem sich Paris Saint-Germain durchsetzte.

Kvaratskhelias Karriere und warum sie Tavadze bekannt macht

Kvaratskhelia wurde am 12. Februar 2001 in Tiflis geboren und gilt als einer der besten georgischen Fußballer der Geschichte. Seine Karriere führte ihn über Dinamo Tiflis und Rubin Kazan zu Napoli, wo er 2023 die italienische Meisterschaft gewann, bevor er 2025 zu Paris Saint-Germain wechselte. Heute ist er Kapitän der georgischen Nationalmannschaft.

Diese Karriere ist der Grund, warum ihr Name überhaupt bekannt ist. Ein Interview hat sie nie gegeben, keine eigene Karriere beworben, keine Marke aus ihrem Namen gemacht. Der Text vom 30. Mai 2026 bleibt bislang die einzige direkte Aussage, die von ihr selbst stammt.

Marco Koehler
Marco Koehlerhttps://newzire.de/
Ich bin Marco Koehler, Journalist aus Berlin und Gründer von Newzire. Mein Handwerk habe ich in den Redaktionen mehrerer lokaler und regionaler Verlage gelernt, wo ich rund acht Jahre lang in nahezu jedem Ressort gearbeitet habe, von Kommunalpolitik und Gerichtsberichten über Wirtschaft und Sport bis zu Reportagen über bekannte Persönlichkeiten. Bei Newzire setze ich diese Bandbreite fort: Politik und Wirtschaft, Sport und Tagesaktuelles aus Deutschland und der Welt, dazu Society und Boulevard, Lifestyle, Kultur und die gesellschaftlichen Debatten, die das Land gerade beschäftigen. Die Seite ist am 14. Mai 2026 online gegangen. Ich verantworte sie als Chefredakteur und Hauptautor, unterstützt von einem festen Team aus Redakteurinnen, Redakteuren und Rechercheuren, die Quellen prüfen und Fakten gegenlesen, bevor ein Beitrag erscheint. Mein Grundsatz beim Schreiben ist über die Jahre der gleiche geblieben: erst die Quelle, dann die Geschichte.

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